Unternehmensstruktur
Gibt es die ideale Struktur für die verschiedenen Kommunikationsstakeholder eines Unternehmens?
Die strategischen Ansichten von Unternehmen sind diesbezüglich so unterschiedlich wie die Aufgaben der Kommunikationsabteilungen selbst.
Maßgeblich sind zwei Herausforderungen:
- Gegenseitiges Verständnis für Inhalt, Verantwortungsbereich und Wirkungsweise der jeweiligen Abteilungsaufgaben
- Harmonisierung der übergeordneten Kommunikationsziele über die Abteilungen hinweg (auch von Vertrieb und Produktmanagement)
Nicht zuletzt aufgrund fehlender Berichtswege sind die Reibungsverluste zwischen den Abteilungen enorm. Ein klassisches Beispiel: Das Marketing-Team untersteht der Vertriebsorganisation, wohingegen Unternehmenskommunikation und PR-Abteilung direkt an die Geschäftsleitung berichten. Zudem ist das Handeln der einzelnen Stakeholder mitunter auch von Konkurrenzdenken geprägt. Zwischen ihnen gibt es weder festgeschriebene Prozesse und Workflows noch eine definierte Meeting-Kultur. Auch eine IT-basierte zentrale Content-Verwaltung ist nicht vorhanden.
Auf dieser Basis ist eine holistische, dynamische und schlagkräftige Kommunikation undenkbar. Die beschriebene Konstellation nimmt jegliche Schnelligkeit, erdrückt die Kreativität und ist die Ursache für Fehler sowie eine zerfaserte Kommunikation.

